Eckenberg - Gymnasium Adelsheim  

Streicherkonzert der 6.Klassen

Einen Höhepunkt der Streicherklassenarbeit des Eckenberg-Gymnasiums stellt sicherlich das Streicherklassenkonzert dar, in dem die Sechstklässler der aktuellen Streicherklasse ihr musikalisches Können in solistischen und gemeinsamen Beiträgen unter Beweis stellen können. So konnten auch dieses Schuljahr die 16 Nachwuchstalente der aktuellen Streicherklasse dem begeisterten Publikum eindrucksvoll zeigen, welche musikalische Entwicklung sie in den knapp eineinhalb Jahre nach der Wahl der Streicherklasse in Klasse 5 bis jetzt hingelegt haben.

Musiklehrer Daniel Borkeloh begrüßte die etwa 80 Zuhörer in der Kleinen Aula des EBG und blickte in seiner kurzen Ansprache auf die letzten vergangenen eineinhalb Jahre der aktuellen Streicherklasse zurück und betonte, die eindrucksvolle Entwicklung der Streicherklassenschüler vom ersten Kontakt mit einem Streichinstrument in Klasse 5 bis zu dem heutigen Vorspiel auf der „großen Bühne“.

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Streicherklasse 6 beim diesjährigen Streicherklassenkonzert. (v.l.n.r.): N. Irmai-Koppányi, D. Borkeloh, T. Abdu, A. Anders, A. Zulauf, B. Belz, A. Westhäußer, A. Schupp, J.  Makles, L. Straight, A. Walter, S. Haas, E. Stößer, A. Bahner, S. Friedel, H. Ams, L. Ohrnberger, J. Matter, E. Hambrecht, M. Zetzmann.

Mit bekannten Klängen aus der Filmmusik von John Williams („Star Wars – Main Theme“) wurden dann die Zuhörer auch musikalisch begrüßt. Unter der Leitung von Musiklehrer Daniel Borkeloh überzeugte die Streicherklasse 6 dabei durch großes Klangvolumen und Ausdruck. Musikalisch unterstützt wurden die Streicherklasse von Marius Zetzmann an den Pauken und Jonas Matter am E-Bass (beide JS 1) sowie Nikola Irmai-Koppányi am Klavier.

Im Anschluss an diesen eröffnenden Ensemblebeitrag durfte jeder der Streicherklassenschüler auch einen kurzen solistischen Beitrag präsentieren. Den Anfang machte Arian-Immanuel Anders – schwungvoll und mit tollem Klang interpretierte er mit seiner Bratsche das Stück „Runaway train“ (K. & D. Blackwell). Es folgte ein Walzer von J. Gorbatov, den Sofia Hass mit ihrer Violine sicher und routiniert vortrug. Auch Benjamin Belz (Bratsche) zeigte sein ganzes Können beim Stück „Tudor Times“ (K. & D. Blackwell). Ebenfalls aus der Feder von K. & D. Blackwell stammte das Stück „That’s how it goes“, das Silja Friedel mit ihrem Cello präsentierte und durch einen tollen Klang überzeugte. Mit Angelina Westhäußer ("Marsch" von J. Gorbatov) und Liam Straight ("Jurassic Park Theme") waren dann wieder zwei Geigen an der Reihe. Auch diese trugen ihre beiden Stücke mit Bravour vor. Emilia Stößer überzeugte auf ihrem Cello ebenfalls auf voller Linie mit ihrem Stück „On the go“. Auch Alexander Zulauf auf der Bratsche konnte mit "Calypso Time" die Zuhörer begeistern. Antonia Bahner und Annalena Walter (beide Violine) präsentierten nacheinander die Stücke „Solotime“ und „Playing on the ol‘ Banjo“ und begeisterten mit tollem Klang und Ausdruck. Auch Luis Ohrnberger (Violoncello) konnte am Stück „Gypsy Dance“ zeigen, welches Talent in ihm steckt. Alexander Schupp präsentierte auf seiner Viola das Stück „Viola Time“ souverän und mit schönem Klang. Jamilia Makles zeigte dann mit „Beauty and the Beast“ ihr großes Können auf der Geige. Taim Abdu präsentierte dann das „Französische Volkslied“, welches er mit Bravour meisterte. Den Abschluss machte dann größte Instrument: Elias Hambrecht beeindruckte die Zuhörer mit seinem „Triumphmarsch aus „Aida““ und zeigte eindrucksvoll, welch tollen Klang aus einem Kontrabass gezaubert werden kann. Sämtliche Solobeiträge wurden von Intrumentalpädagogin Nikola Irmai-Koopányi am Klavier professionell und gefühlvoll begleitet.

Holger Ams, Instrumentalpädagoge für Violine und Viola am EBG, der vor etwa 14 Jahren die Streicherklassenarbeit am EBG ins Leben gerufen hat, und der heute zusammen mit Musiklehrer Daniel Borkeloh die Streicherklasse leitet, bedankte sich bei den Schülern für die tollen solistischen Beiträgen und betonte ebenfalls das hohe spieltechnische Niveau der jungen Musiker.

Mit Lou Begas „Mambo No. 5“ stand dann das zweite Ensemblestück des Abends auf dem Programm. Unter der Leitung von Holger Ams überzeugte die Streicherklasse wiederum mit Spielfreude und „tänzerischer“ Leichtigkeit. Es folgten einige wichtige Informationen zum Musikprofil und die Eltern hatten Gelegenheit zu Rückfragen bezüglich der Streicherklassenarbeit bzw. dem Musikprofil, das am EBG ab Klasse 7 angeboten wird.

Nachdem die Streicherklassenschüler ihre solistischen als auch gemeinsamen Beiträge mit Bravour gemeistert hatten, folgte nun ein Überraschungsbeitrag, der von Instrumentalpädagoge Holger Ams angeleitet wurde. Diesmal durften sich die Schüler der Streicherklasse zurücklehnen und die Eltern durften sich an den verschiedenen Instrumenten ihrer Kinder ausprobieren. Auf dem Programm stand der „Leere-Saiten-Samba“, eines der ersten Stücke, das die Streicherklassenschüler in Klasse 5 erlernen. Die Eltern hatten sichtlich Spaß an diesem „Überraschungsbeitrag“, konnten jedoch auch erleben, dass das Erlernen eines Streichinstruments gar nicht so einfach ist, wie man vielleicht denken mag.

Mit „Tequila“ von „The Champs“ übernahmen dann wieder die „Profis“ der Streicherklasse ihre Instrumente und begeisterten mit dem letzten gemeinsamen Beitrag die Zuhörer. Auch dieses Stück, unter der Leitung von Holger Ams, wurde von Kollegin Nikola Irmai-Koppányi am Klavier, sowie den beiden Schülern aus der Jahrgangsstufe 1, Marius Zetzmann (Perkussion) und Jonas Matter (E-Bass) begleitet. 

Mit „Tequila“, der lautstark von den Schülern im letzten Ensemblestück gefordert wurde, konnte der Förderverein im anschließenden gemütlichen Ausklang nicht dienen. Dafür erwarteten die Zuhörer und die Schüler der Streicherklasse viele andere erfrischenden Getränke und Leckereien. Die Bewirtung übernahm wie in den vergangenen Jahren auch, auch dieses Jahr dankenswerterweise wieder der Förderverein des EBG. In lockerer und entspannter Atmosphäre war dann noch viel Gelegenheit, diesen tollen Abend der Streicherklasse ausklingen zu lassen und miteinander ins Gespräch zu kommen.  (Daniel Borkeloh)

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