Eckenberg - Gymnasium Adelsheim  

Das Eckenberg-Gymnasium...

...eine Schule der Chancen

Leitbild – Schullogo – Pädagogische Konzepte – all dies sind Teilelemente einer zunehmenden Individualisierung von Schulen. Unser SchulflyerSie charakterisieren eine Schule und verweisen so auf Unterschiede zu anderen Schulen in der Nachbarschaft. Schulen erhalten so eine eigene Identität. Diese Identität wird durch verschiedenste Faktoren bestimmt, so z.B. durch die Geschichte und die Region der Schule, durch die Schulkultur und selbstverständlich durch die Menschen, die eine Schule prägen: SchülerInnen, LehrerInnen, Eltern und Mitarbeiter.

Dieser Prozess der Individualisierung hat dazu geführt, dass sich unsere Schulgemeinschaft im Schuljahr 2014/15 das Leitbild “Schule der Chancen” gegeben hat. Damit wollen wir deutlich machen, dass es am Eckenberg-Gymnasium vielfältige Wege gibt, die Allgemeine Hochschulreife zu erwerben und sich an dieser Schule wohl zu fühlen:

Das Adelsheimer Modell mit der Wahlmöglichkeit zwischen achtjährigem und neunjährigem Gymnasium, der Realschulaufbauzug, das Internat als Lebensraum für Schülerinnen und Schüler, das zur Schule gehörende Landesschulzentrum für Umwelterziehung, das Musikprofil, das naturwissenschaftliche Profil – um nur einige zu nennen. Das Eckenberg-Gymnasium ist die „Schule der Chancen“.

Unsere Schule eröffnet vielfältige Bildungsmöglichkeiten, sie ist sich der Unterschiedlichkeit der Schülerinnen und Schüler und ihrer Interessen und Begabungen bewusst und nimmt sie ernst, sie reagiert auf verschiedenste Schullaufbahnen vor dem EBG, sie ist in vielerlei Hinsicht „Schule der Chancen“.

Das Eckenberg-Gymnasium als Staatliches Aufbaugymnasium ist schon immer ein Schultyp mit den Schwerpunktbereichen Musik und Naturwissenschaften. Es bietet Chancen der Neuorientierung für Gymnasialeinsteiger von anderen Schularten, gewährleistet das Prinzip der Durchlässigkeit im Baden-Württembergischen Schulsystem und führt über verschiedene Schulzüge zur Allgemeinen Hochschulreife.

Das „Adelsheimer Modell“ bietet aus sich heraus zahlreiche Bildungs-Chancen: Durch die Profilangebote (Musik oder NWT/U) erfolgt eine Lenkung und Förderung individueller Begabungen: Das Musikprofil wird durch jeweils eine Poolstunde in den Klassen fünf und sechs gestärkt und damit dem NWT/U-Profil mit dem Fach Naturphänomene in den Klassen fünf und sechs angeglichen, ab Klasse 7 wird für die Musikschüler Instrumentalunterricht gegeben. Damit sind die Profile des Aufbaugymnasiums strukturell mit dem Progymnasiums verknüpft und eröffnen Schülerinnen und Schülern eine naturwissenschaftliche bzw. musische Begabungsorientierung über alle Klassenstufen.

Entsprechend ihrem persönlichen Leistungsvermögen bzw. ihrer persönlichen Entwicklung erhalten Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, nach der sechsten Klasse die Differenzierungsstufe (Klassen 7 und 8) in zwei oder drei Jahren zu durchlaufen, und können so auf ihre persönliche gymnasiale Schulzeit Einfluss nehmen.

Durch die Möglichkeit des Eckenberg-Gymnasiums, Schüler auch ins Internat aufnehmen zu können, sind die am EBG angebotenen Ausbildungsgänge auch Schülern aus weit über die Standortregion hinausgehenden Einzugsbereichen zugänglich. Das EBG wird somit in besonderer Weise sozialen Bedürfnissen, familiären Situationen und außergewöhnlichen Lebenssituationen junger Menschen unserer Gesellschaft gerecht.

Nach dem „Mittleren Bildungsabschluss“ können Schüler, die von Real- oder Werkrealschulen kommen, die gebotene Chance nutzen, am EBG die Allgemeine Hochschulreife zu erlangen. Nach einem gemeinsamen Schuljahr (Klasse 10), das auf das gymnasiale Arbeiten vorbereitet, treten die Realschulaufsetzer gemeinsam mit den anderen Schülerinnen und Schülern in die Jahrgangsstufe 1 ein. Die hierfür vorgeschriebene zweite Fremdsprache wird in Klasse 10 durch verstärkten Französischunterricht erlernt.

Die offene Ganztagsschule

Das Eckenberg-Gymnasium Adelsheim hat mit seiner Lage im Bauland ein rein ländliches Einzugsgebiet. Von den rund 750 Schülerinnen  und Schülern sind ca. 85% sogenannte Fahrschüler, die auf den Öffentlichen Personennahverkehr angewiesen sind. Bedingt durch die teilweise langen Anfahrtswege haben diese Schüler daher keine Möglichkeit, die Mittagspause zu Hause zu verbringen. Die Anbindung der Schule an den ÖPNV bestimmt die Anfangs- und Endzeiten des Unterrichts, der am EBG in einem Zeitfenster von 815 Uhr und 1615 Uhr stattfindet.

Ohne im eigentlichen Sinne eine Ganztagsschule zu sein, findet am EBG derzeit bereits an allen fünf Wochentagen Nachmittagsunterricht statt. Durch die vorhandene Infrastruktur, wie eine eigene Küche mit Speisesaal, ist die Versorgung der Schüler mit einem warmen, täglich frisch zubereiteten Mittagessen gewährleistet. Überdies können sich Schüler im Laufe des Vormittags in unserer von Schülern und dem Küchenpersonal betriebenen Cafeteria versorgen; täglich bietet dort der am Ort ansässige Bäcker seine Waren an.

In der Einrichtung einer offenen Ganztagsschule sehen wir die Chance, auf die aktuellen gesellschaftlichen Bedürfnisse zu reagieren. Hierbei soll besonders betont werden, dass ein Vorteil dieser Konzeption darin liegt, dass die Freiheit und Verantwortung der Eltern für die Gestaltung des familiären Lebens nicht gemindert wird.

Lern- und Lebensort

Handlungs-und praxisorientierter Unterricht sowie Methodenbewusstsein dienen in besonderer Weise der differenzierten Förderung sowohl leistungsstarker als auch leistungsschwächerer Schülerinnen und Schüler. Sie trainieren bei uns gezielt und langfristig methodische Kompetenzen. Über diesen Weg erwerben sie größere Selbständigkeit im Lernen, eigenen sich so Fachwissen an und vertiefen Kenntnisse und Fähigkeiten. Unverzichtbare Elemente dieser Arbeitsweise finden sich in der räumlichen und sächlichen Ausstattung der Schule. Das Klassenzimmer allein ist zur Erfüllung der in der heutigen Zeit an uns herangetragenen Forderungen unzureichend.

Unsere Schule bietet der Schülerschaft viele Bereiche, die zeitgemäßes Lernen ermöglichen. Dabei wird der Tatsache Rechnung getragen, dass Schule ein Lebensort ist, an dem man sich wohlfühlt. Eine Auswahl dieser Lern- und Lebensorte möchte dies veranschaulichen:

  • Bibliothek: Arbeitsplätze für selbstorganisiertes und eigenverantwortliches Lernen mit der Möglichkeit für propädeutisches Arbeiten für alle Schülerinnen und Schüler; Rückzugsort zum privaten oder schulisch erforderlichen Schmökern.
  • Lernzeit und Lernzeiträume: „Begleitetes Lernen“ und auch Möglichkeiten für  individuelle Stillarbeit stehen zur Verfügung.
  • Computer und mediale Ausstattung: Ein in der heutigen Zeit unverzichtbares Element einer eigenverantwortlichen Recherche ist eine ausreichende Zahl an Internetarbeitsplätzen. Diese stehen im Computerraum (in Lehrerbegleitung) und dem Forum (freier Zugang) zur Verfügung. Sämtliche Unterrichtsräume des Oberstufengebäudes (Gebäude 6) sind mit Beamern ausgestattet; durch die wertvolle Unterstützung des Fördervereins ist die sukzessive Ausstattung des Gebäudes 5 sowie des Hauptgebäudes mit Beamern im Gange. Der Einsatz von Smartboards kann das Lernen unterstützen.
  • Begegnungs- und Rückzugsbereich: Im Forum lädt die Cafeteria zur persönlichen Begegnung ein; das „rote Sofa“ lädt zum Pausieren ein; die Bibliothek sowie Ruheräume um sie herum bieten Rückzugsmöglichkeiten. Insbesondere in der warmen Jahreszeit ist der weitläufige Campus Ort  entspannten Austauschs.

All diese Bereiche stehen jedem am Schulleben Beteiligten offen. Das stärkt die Schulfamilie, denn hier kann man sich begegnen, hier fühlt man sich wohl.

Erkunden Sie weitere Chancen und Bestandteile unseres pädagogischen Konzepts nach eigenem Interesse gerne auf unserer Homepage!

 

 

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